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HELLA WOLTER
   
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Presse 09|03

CELLESCHE ZEITUNG

Hella Wolter whlt fr ihre Bilder
ungewöhnliche Materialien

Tempo-Aquarell zur Schnupfenzeit Mullbinden als Bildtrger

Was man mit Taschentchern so anstellen kann, nicht nur zu dieser Jahres- und Schnupfenzeit, demonstriert Hella Wolter. Die Kölner Knstlerin stellt Assemblagen und Aquarelle in der Galerie Wehrhahn im Haus fr Kunst & Kultur aus. Wolter whlt fr ihre Bilder ungewöhnliche Malgrnde, Taschentcher, Kchenkrepp und Zigarettenblttchen.

Auf den Bildtrgern mit ihrer unterschiedlichen Saugstrke bekommt die Malerei ein neues Gesicht. Das typisch Wssrige der Aquarellmalerei versiegt. Zudem versieht Wolter ihre Arbeiten mit einer speziellen Lasur und unterlegt sie mit leicht schimmerndem Pergamentpaier. So erzeugt sie eine erstaunliche Tiefenwirkung. Einige Arbeiten, wie die Serie Zigaretten-Papier-Aquarelle scheinen nicht unter dem Glas zu liegen, sondern auf ihm zu schweben.

Auch in ihren Assemblagen verwendet die Knstlerin einen ungewöhnlichen Untergrund: Mullbinden. Darauf klebt sie einen Puppenkopf, eine Schnecke oder einen alten Nagel - Dinge, denen man sonst kaum Beachtung schenken wrde.

Von: Silja Weier, Kultur, 21. November 2003

 

 

 
 
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