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HELLA WOLTER
   
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Presse 08|04

Main-Echo

GEHEIMNISVOLL UND VERSCHLSSELT
...hintersinnige Inhalte

Die Meinungen schieden sich beispielsweise an Hella Wolters Zyklus: "House of Incest", hbschen kleinen Aquarellen auf Zigarettenpapier, zu Paaren oder in Dreiergruppen geordnet.
Die englischen Zitate unter den abstrakten Miniaturen tragen zwar wenig zur Entschlsselung der Inhalte und des Titels bei, aber gut gehtete Geheimnisse sind ein wichtiges Phnomen fr die vor Kreativitt sprudelnde Knstlerin, die hintersinnige Inhalte keineswegs scheut.
Unbekmmert adelt sie Kchenkrepp zum Malgrund oder mimt den Voyeur mit "...peep...", einer Serie von sechs bitterbösen Bleistiftzeichnungen.
Der bleiche Kuss auf dem eindrucksvollen Bild "Begegnung im Park" wirkt eher gewaltsam-fordernd als romantisch, eine expressive Szene von bedrohlicher Faszination. Gefhrliche Verletzungen auch auf einem Diptychon.
Ein gewaltsamer, teils mit Kupferdraht vernhter Schnitt teilt eine menschliche Figur, die auf der Stirn ein rotes Mal trgt.
Auf der zweiten Bildtafel ein Schattenwesen, ebenfalls mit einem Kainsmal. Beunruhigend auch "...please ring...", die Rckenansicht eines Kindes, das die Klingel zu erreichen versucht, neben zwei nicht ganz geheuren Bildelementen.
Es ist kaum zu fassen, dass eine wichtige Werkgruppe der Malerin Rosenbilder in klassischer Ölmalerei sind.
Sie beherrscht die Lasurtechnik auf Tempera, die eine einzigartige Brillanz der Farben entstehen lsst.

Gisela von Driesum, 5. August 2004

 
 
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